„Wer vergessen wird, stirbt ein zweites Mal!“, es sollte sich jeder bewusst sein, dass der Volkstrauertag kein Relikt aus vergangenen Zeiten, sondern bestürzend aktuell ist und deshalb steht man wenigstens einmal im Jahr an einem besonderen Platz - gegen das Vergessen.
Wir uns daran gewöhnt, dass Erinnerung und Verdrängung zu unserer deutschen Psyche gehören, wir betreiben eine Gedenk-Kultur ohne Erinnerung. Statt das Undenkbare zu denken und GeDenken, machen wir Schuld zur Erbschuld.
Es heißt auch immer noch Volkstrauertag, Volksgedenktag wäre eigentlich angemessener, zeitgemäßer. Auch weil wir uns über die gegenwärtige Bedeutung der Vergangenheit bewusst werden müssen.
Wenn das Gedenken an gefallene Soldaten und ihre Opfer einen politischen Sinn haben soll, dann doch den, sich für ein friedliches Zusammenleben der Menschen einzusetzen „und es im schlimmsten Falle mit Waffengewalt erzwingen“.
Statt historische Fakten einzuordnen, wird zu Tribunalen über die moralische Haltung der Bürger geblasen. Die Gedenkfähigkeit wird zum Ausweis für gute deutsche Identität und die Geschichte wird sich so wiederholen.
Die Reservistenkameradschaft Finthen bekennt sich zu den historischen Fakten und wird durch die Teilnahme an den Gedenkfeiern nicht nur den gefallenen Kameraden gedenken, sondern auch den Mitgliedern der Kameradschaft, .
Schauen Sie auch mal hier rein.