{"id":152,"date":"2024-10-30T21:05:33","date_gmt":"2024-10-30T20:05:33","guid":{"rendered":"https:\/\/rk-finthen.de\/index.php\/unser-engagement-2\/"},"modified":"2024-10-30T21:05:41","modified_gmt":"2024-10-30T20:05:41","slug":"unser-engagement-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rk-finthen.de\/index.php\/unser-engagement-2\/","title":{"rendered":"Unser Engagement"},"content":{"rendered":"\n  \n    <section class=\"u-align-left u-clearfix u-grey-15 u-section-1\" id=\"carousel_322c\">\n      <div class=\"u-clearfix u-sheet u-sheet-1\">\n        <div class=\"fr-view u-clearfix u-rich-text u-text u-text-1\">\n          <h6 style=\"text-align: left;\">\n            <span style=\"line-height: 2; text-transform: uppercase;\">Unser Engagement Teil 1<\/span>\n          <\/h6>\n          <p id=\"isPasted\">Das Engagement f\u00fcr die Allgemeinheit ist ein unverzichtbares Element einer freien Gesellschaft<\/p>\n          <p>Das ver\u00e4nderte Freizeitverhalten der Menschen bekommen letztendlich auch die Kommunen zu sp\u00fcren. So ist das klassische Engagement f\u00fcr die Gemeinschaft r\u00fcckl\u00e4ufig, die bewu\u00dfte Nicht-Beteiligung sehen viele als ihr soziales Gebilde an und beschr\u00e4nken sich auf spektakul\u00e4re Auftritte bei Anti-was wei\u00df ich-Aktionen.<\/p>\n          <p>Davon sind wir in unserem Selbstverst\u00e4ndnis weit entfernt. Uns eint die Verbundenheit mit unserer Stadt und unserer Region, wir sind Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und bringen uns mit Aktivit\u00e4ten ein. Wir sind da, wir engagieren uns.<\/p>\n          <p>Ein Schwerpunkt ist nat\u00fcrlich die Aufrechterhaltung der milit\u00e4rischen Fertigkeiten und die F\u00f6rderung der F\u00e4higkeiten f\u00fcr den Einsatz im Katastrophenfall. Das geschieht im Rahmen von In\u00fcbungshaltungen bzw. Lehrg\u00e4ngen oder Seminaren. Nach au\u00dfen sichtbar sind Teilnahmen an Wettk\u00e4mpfen, national oder international.<\/p>\n          <p>Sie sehen hier einen Teil unseres Engagements, unserer Aktivit\u00e4ten, nach und nach werden weitere Segmente dazukommen.<\/p>\n          <p id=\"isPasted\">\n            <span style=\"font-weight: 700;\">Erinnern f\u00fcr die Zukunft<\/span>\n          <\/p>\n          <p>Engagement gegen das Vergessen<\/p>\n          <p>Beschaulich am Ortsrand von Drais liegt der kleine Friedhof, der zu einem Besuch einl\u00e4dt. Ruhig ist es hier, wenn man von einem ged\u00e4mpften Verkehrsrauschen absieht, das wohl von der L 427 kommt. In der Stra\u00dfe \u201ean der Markthalle\u201d selbst herrscht nur Anliegerverkehr. Normalerweise halten sich nie mehr als drei oder vier Personen gleichzeitig hier auf. Manche kommen einfach nur, um innezuhalten, andere sind mit der Grabpflege besch\u00e4ftigt, ein tiefer Frieden liegt \u00fcber der St\u00e4tte.<\/p>\n          <p>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/rk-finthen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/grabstein.png\" width=\"413\" style=\"width: 413px;\" class=\"fr-dib fr-fic\">\n            <br>\n          <\/p>\n          <p>Aber am 7. Juni 2018 sieht man doch etwas nicht Allt\u00e4gliches. Was machen die Vorstandsvorsitzende des Wirtschaftsbetriebs Mainz, der Ortsvorsteher des Ortsteils Drais, Uniformierte der Reservistenkameradschaft Finthen sowie einige Zuschauer an einem Donnerstag auf dem Friedhof in Drais?<\/p>\n          <p>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/rk-finthen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/urkunde.png\" width=\"276\" style=\"width: 276px;\" class=\"fr-dib fr-fic\">\n            <span style=\"font-style: italic; font-size: 0.875rem;\">Urkunde der Stadt Mainz<\/span>\n          <\/p>\n          <p>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/rk-finthen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/uebergabe.png\" width=\"310\" style=\"width: 310px;\" class=\"fr-dib fr-fic\">\n          <\/p>\n          <p>\n            <span style=\"font-style: italic; font-size: 0.875rem;\">Bild (privat) Udo Veit * Jeanette Wetterling * Hartmut Frerichs (\u2628) * Annetrud Silz * Norbert Solbach (v.l.)<\/span>\n          <\/p>\n          <p id=\"isPasted\">Sie nutzen die Gelegenheit, eine f\u00fcr die Stadt Mainz ungew\u00f6hnliche, aus der Routine fallende Handlung abzuschlie\u00dfen, der Reservistenkameradschaft Finthen wurde die Patenschaft f\u00fcr ein Grab eines in den letzten Tagen des zweiten Weltkriegs gefallenen Soldaten auf eben diesem Friedhof \u00fcbertragen.<\/p>\n          <p>Wie kam es eigentlich zu dieser Handlung? Blenden wir einmal zur\u00fcck:<\/p>\n          <p>Auf dem Friedhof in Drais finden wir ein Grab mit einem eisernen Kreuz \u2013 ein Soldatengrab. Dieses Grab ist liebevoll gepflegt, ein frischer Blumenstrau\u00df, ein Grablicht, schon etwas ungew\u00f6hnlich, sollte die Stadt Mainz Mitnichten, es k\u00fcmmert sich eine engagierte Dame aus der Nachbarschaft um dieses Grab.<\/p>\n          <p id=\"isPasted\">Neben der gepflegten Bedeckung ist es vor allem der sanierte Grabstein, der auf das Schicksal des Soldaten aufmerksam macht. So hatte Frau Annetrud Silz auf eigene Kosten den Grabstein instand setzen, die Inschrift nachziehen und den Stein von Moos und Flechten befreien lassen lassen, die Grabtafel wurde wieder wie neu.<\/p>\n          <p>Wir k\u00f6nnen lesen, dass Wilhelm Kammerbauer, noch nicht einmal 42 Jahre alt, 51 Tage vor Ende der der bewaffneten Auseinandersetzungen, den Tod als Soldat fand.<\/p>\n          <p>Der tote Kamerad in dem Grab erinnert auf ersch\u00fctternde Art und Weise an eine schreckliche Zeit. Er ist aber auch ein eindrucksvolles Zeichen an die Zukunft, eine Verpflichtung zum Frieden in Freiheit und zur Vers\u00f6hnung zwischen den V\u00f6lkern.<\/p>\n          <p>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/rk-finthen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/grabganz.png\" width=\"283\" style=\"width: 283px;\" class=\"fr-dib fr-fic\">\n          <\/p>\n          <p>\n            <span style=\"font-style: italic; font-size: 0.875rem;\">Grabst\u00e4tte: Wilhelm Kammerbauer<\/span>\n          <\/p>\n          <p id=\"isPasted\">Charles de Gaulle hat den V\u00f6lkern eine ewig-g\u00fcltige Mahnung ins Stammbuch geschrieben: \u00bbDen Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie es nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht.\u00ab Und Karl Theodor K\u00f6rner (deutscher Dichter und gefallen im Befreiungskrieg 1813) mahnte \u00bbVerge\u00dft die treuen Todten nicht und schm\u00fccket auch unser Grab mit einem Eichenkranz\u00ab.<\/p>\n          <p>Die Reservistenkameradschaft Finthen machte sich diese Mahnung zu eigen und mit einem Vorstandsbeschluss vom Juli 2017 begann die Umsetzung und der Marsch durch die Institutionen.<\/p>\n          <p>Es wurde ein langer Weg, viele Vorurteile mussten beseitigt, viele Steine aus dem Weg ger\u00e4umt werden. Die allgemeine Feststellung: \u201eIn Rheinland-Pfalz ist vieles anders\u201d wurde mehr als einmal zur Tatsache. Kleines Beispiel gef\u00e4llig?<\/p>\n          <p>Die Pflege und Instandhaltung von Kriegsgr\u00e4bern wird in dem Gr\u00e4bergesetz geregelt, ist somit eine hoheitliche Aufgabe und liegt in der Zust\u00e4ndigkeit des Ministers des Inneren.<\/p>\n          <p>In Rheinland-Pfalz ist diese Aufgabe der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion \u00fcbertragen. Mit der Ausnahme Mainz, hier sind die Mainzer Wirtschaftsbetriebe verantwortlich. Viele Telefonate und Schreiben waren n\u00f6tig, um diesen Sachverhalt zu kl\u00e4ren. Ein besonderer Dank geht auch an den Herrn Sebastian Tr\u00fcb (Abteilungsleiter Friedhof und Bestattung), der sich mit Elan und Engagement unserer Sache annahm.<\/p>\n          <p>Und noch eines, es ist vielen im Umland und vor allem in den Institutionen der Stadt Mainz der Unterschied zwischen den Finther Reservisten und der Reservistenkameradschaft Finthen nur mit viel M\u00fche zu vermitteln.<\/p>\n          <p id=\"isPasted\">Aber schlie\u00df- und endlich, auch mit der Unterst\u00fctzung unseres Oberb\u00fcrgermeister Michael Ebling, wurde es zu einem guten Ende gebracht. Der Vertrag war verhandelt und unterschrieben, der Termin f\u00fcr die \u00dcbergabe festgelegt und am 07. Juni 2018, 13 Monate nach dem Vorstandsbeschluss der Reservistenkameradschaft Finthen, die \u00dcbergabe besiegelt.<\/p>\n          <p>Die Vorstandsvorsitzende der Mainzer Wirtschaftsbetriebe, Frau Jeanette Wetterling lie\u00df es sich nicht nehmen, die Urkunde dem Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft Finthen, dem Obergefreiten d.R. Udo Veit, zu \u00fcbergeben.<\/p>\n          <p>Einhergehend mit der Urkunden\u00fcbergabe wurde von allen Seiten betont, dass die Patenschaft das Bestreben nach sich zieht, etwas gegen eine menschliche Schw\u00e4che, der man oft unterliegt - das Vergessen - zu unternehmen.<\/p>\n          <p>Abgeschlossen wurde das Zeremoniell mit einem stillen Gedenken der Anwesenden und dem Gedicht con Bertold Brecht, geschrieben 1938 unter dem Eindruck der Nachwehen des Ersten Weltkrieges und dem Wissen um das Wesen seiner Mitmenschen<\/p>\n          <p style=\"text-align: center;\">\u201ean die Nachgeborenen\u201d<\/p>\n          <p id=\"isPasted\" style=\"text-align: center;\">ihr, die ihr auftauchen werdet aus der Flut in der wir untergegangen sind,<br>Gedenkt, wenn ihr von unseren Schw\u00e4chen sprecht:<br>Auch der finsteren Zeit der ihr entronnen seid.<br>Gingen wir doch, \u00f6fter als die Schuhe die L\u00e4nder wechselnd durch die Kriege der Klassen, verzweifelt, wenn da nur Unrecht war und keine Emp\u00f6rung.<br>Dabei wissen wir doch:<br>Auch der Hass gegen die Niedrigkeit verzerrt die Z\u00fcge.<br>Auch der Zorn \u00fcber das Unrecht<br>Macht die Stimme heiser.<br>Ach, wir die wir den Boden bereiten wollten f\u00fcr Freundlichkeit konnten selber nicht freundlich sein.<br>Ihr aber, wenn es soweit sein wird, dass der Mensch dem Menschen ein Helfer ist<br>Gedenkt unsrer<br>Mit Nachsicht.\n          <\/p>\n          <p id=\"isPasted\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/rk-finthen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/image.png\" width=\"470\" align=\"center\" style=\"width: 470px;\" class=\"fr-dib fr-fic\">\n          <\/p>\n        <\/div>\n        <a href=\"https:\/\/rk-finthen.de\/index.php\/rk-finthen-2\/#carousel_4145\" class=\"u-active-none u-border-2 u-border-active-palette-2-dark-1 u-border-hover-palette-2-base u-border-no-left u-border-no-right u-border-no-top u-border-palette-1-base u-btn u-button-style u-hover-none u-none u-text-body-color u-text-hover-palette-1-base u-btn-1\">Zur\u00fcck<\/a>\n      <\/div>\n    <\/section>\n    <section class=\"u-align-left u-clearfix u-grey-15 u-section-2\" id=\"carousel_33a6\">\n      <div class=\"u-clearfix u-sheet u-sheet-1\">\n        <div class=\"fr-view u-clearfix u-rich-text u-text u-text-1\">\n          <h6 style=\"text-align: left;\">\n            <span style=\"line-height: 2; text-transform: uppercase;\">Unser Engagement Teil 2<\/span>\n          <\/h6>\n          <p id=\"isPasted\">Die Reservistenkameradschaft Finthen tr\u00e4gt in ihrem Namen den Begriff \u201eKameradschaft\u201d und das ist eine Verpflichtung.<\/p>\n          <p>Die Reservistenkameradschaft Finthen will mit ihrem Engagement den gefallenen Kamerad aus der Anonymit\u00e4t holen und im Ged\u00e4chtnis verankern. Es wird keine Analysen, keine Anklagen und auch keine Auf- und Abrechnungen geben, vielmehr soll der Mensch, der Kamerad unter dem Grabstein seine W\u00fcrde zur\u00fcckerhalten mit dem Respekt, der ihm geb\u00fchrt.<\/p>\n          <p id=\"isPasted\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/rk-finthen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/image.png\" width=\"470\" align=\"center\" style=\"width: 470px;\" class=\"fr-dib fr-fic\">\n          <\/p>\n          <p id=\"isPasted\">Und damit beginnt der Teil 2,<\/p>\n          <p id=\"isPasted\">Kamerad Wilhelm Kammerbauer, wer bist Du?<\/p>\n          <p>Auf dem Grabstein finden wir:<\/p>\n          <p>Name: Wilheilm Kammerbauer<br>Geb. Datum: 27. Juli 1903<br>letzte Einheit: Nachsub Kompanie 17\/III<br>gefallen am: 10. M\u00e4rz 1945\n          <\/p>\n          <p id=\"isPasted\">Mit Hilfe des Volksbundes Deutscher Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge und der Deutschen Dienststelle (ehemals WASt Wehrmachtauskunftstelle) konnte der Name und das Geburtsdatum verifiziert werden. Aber, die Einheit war weder dem Volksbund deutscher Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge noch der Deutschen Dienststelle bekannt. Auch das Wehrmachtslexikon f\u00fchrt diese Einheit nicht.<\/p>\n          <p>Im ersten Augenblick schien es sie nicht gegeben zu haben. Es konnte aber ein erstes Bild des Gefallenen erarbeitet werden, hilfreich waren hier die Daten seiner Erkennungsmarke: -117-Flak.schw.Trp.Bttr.1\/132 die Daten waren dem Oberkommando der Wehrmacht \u00fcbermittelt worden und daraus ergibt sich, dass er seine milit\u00e4rische Laufbahn bei der schweren Flak-Abteilung 132 begonnen hat. Aber dazu sp\u00e4ter mehr. Es konnten auf jeden Fall schon mal sein Dienstgrad, sein Geburtsort und sein Sterbeort eingebracht werden.<\/p>\n          <p>Aber aus den Daten des Volksbundes Deutscher Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge und den Daten auf dem Grabstein ergab sich schon eine erste Differenz. Insgesamt war das erste Bild aber schon aufschlussreicher.<\/p>\n          <p>Name: Wilhelm Kammerbauer<br>Dienstgrad: Stabsgefreiter<br>Geb. Datum: 27. Juli 1903<br>Geburtsort: Bad T\u00f6lz<br>letzte Einheit: Nachschub Kompanie 17\/III<br>Verband\/ Truppe: schwere Flak-Abteilung 132<br>gefallen: 10. M\u00e4rz 1945<br>Ort: Ober-Olmer Wald\n          <\/p>\n          <p id=\"isPasted\">Gefallen am, was ist richtig?<\/p>\n          <p>Es stehen hier zwei Daten zur Diskussion, der 10.3.1945 auf dem Grabstein und der 17.3.1945 aus den Unterlagen des Volksbundes Deutsche Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge und der Deutschen Dienststelle, wobei eine Kriegssterbefallerkl\u00e4rung Wilhelm Kammerbauer (noch) nicht zu finden ist.<\/p>\n          <p>Auf der Grundlage der Genfer Konventionen vom 27.07.1929 \u00fcbernahm das Oberkommando der Wehrmacht im September 1939 die F\u00fcrsorge \u00fcber die Gr\u00e4ber von verstorbenen und gefallenen Wehrmachtangeh\u00f6rigen und der Toten der Gegnerstaaten, ernannte Wehrmachtgr\u00e4beroffiziere, die bis zum 01.10.1939 ihre T\u00e4tigkeit aufzunehmen hatten.<\/p>\n          <p>Anmerkung: Im Anfang der Dienstanweisung f\u00fcr den Wehrmachtsgr\u00e4beroffizier (erlassen am 25. 1. 1942 ) ist zu lesen: \u201eAchtung auch vor dem gefallenen Gegner ist selbstverst\u00e4ndliche Pflicht.\u201d<\/p>\n          <p>Es waren erfahrene Offiziere, die f\u00fcr eine Frontverwendung infolge ihres Alters nicht mehr voll in Betracht kamen. Sie waren f\u00fcr die Sicherung und Kennzeichnung der Gr\u00e4ber und Meldung der Personalien der Toten mit Grablageangabe an das Armee-Oberkommando zust\u00e4ndig.<\/p>\n          <p>Beim Auffinden nicht zur eigenen Truppe geh\u00f6render, toter Soldaten hatte der Gr\u00e4beroffizier diesen mit vermutetem Truppenteil und Datum an den n\u00e4chsth\u00f6heren Gr\u00e4beroffizier zu melden. Dieser hatte die Meldung zu pr\u00fcfen, zu erfassen und den Abteilungen des Heeres, der Kriegsmarine, der Luftwaffe, der Waffen-SS, des RAD, der OT usw. (je nach Zugeh\u00f6rigkeit) und auch den weiteren zust\u00e4ndigen Stellen zu melden.<\/p>\n          <p>In der Regel sollten die Gefallenen in ihren Heimatort \u00fcberf\u00fchrt werden, was aber selten m\u00f6glich war. So wurde oft die Bestattung von einzelnen Gefallenen auf einem nahegelegenen Friedhof durchgef\u00fchrt.<\/p>\n          <p>Eine Beerdigung auf dem Feld war aber nur dann der Fall, wenn der Transport auf einen Friedhof aufgrund der Entfernung, oder Kampfhandlungen oder sonstiges nicht m\u00f6glich war.<\/p>\n          <p>Die Dienstanweisung f\u00fcr den Wehrmachtsgr\u00e4beroffizier war in dieser Beziehung eindeutig, eine Begr\u00fcndung f\u00fcr die Einebnung der Soldatengr\u00e4ber auf den Friedh\u00f6fen ist nicht gegeben.<\/p>\n          <p>Die Ausgestaltung der Gr\u00e4ber, wie Einfassungen und Grabstein, war vorgeschrieben, allerdings abh\u00e4ngig von der Teilstreitkraft und wurde in der Regel einem \u00f6rtlichen Betrieb \u00fcbertragen. Hier gab es dann ab und zu auch noch \u00c4nderungen, oft abh\u00e4ngig vom vorhandenen Material.<\/p>\n          <p>In verschiedenen Publikationen h\u00e4lt sich immer noch die \u00dcberzeugung, dass alle Gefallenen auf dem Feld beerdigt wurden und in den Gr\u00e4bern auf den Friedh\u00f6fen nur leere S\u00e4rge liegen.<\/p>\n          <p>F\u00fcr das Datum gefallen am 17.03.1945 spricht auch eine Sterbekarte Wilhelm Kammerbauer in Bald T\u00f6lz, \u00fcbermittelt vom Stadtarchivar Bad T\u00f6lz Sebastian Lindemeyr. Ob diese Sterbekarte dem Gefallenen auf dem Draiser Friedhof zuzuordnen ist, kann im Augenblick noch nicht gekl\u00e4rt werden, der Name Kammerbauer ist in der Region sehr h\u00e4ufig.<\/p>\n          <p>Die Gemeinde Drais hat 1953 dem Volksbund Deutscher Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge eine Gr\u00e4berliste \u00fcbersandt, in der das Datum 17.03.1945 verzeichnet ist. Die Vermutung liegt doch sehr nahe, dass es einen Fehler beim Auftrag an den Steinmetz oder beim Steinmetz selbst gegeben hat und das Gefallen-Datum eher der 17.03.1945 ist.<\/p>\n          <p>Die Einheit, etwas verwirrlicht?<\/p>\n          <p>Als letzte Einheit ist auf dem Grabstein die Nachschub-Kompanie 17\/III verzeichnet. Eigentlich klar und dann doch nicht. Die Einheit ist weder beim Volksbund Deutscher Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge noch bei der Deutschen Dienststelle bekannt. Auch das Wehrmachtslexikon hat keinen Eintrag in der Datenbank. Als h\u00e4tte es diese Einheit nicht gegeben.<\/p>\n          <p>Es mussten andere Quellen gefunden werden.<\/p>\n          <p>Die Einheit, etwas verwirrlicht?<\/p>\n          <p>In der Stempeldatenbank der Philatelisten wird ein Aufgabestempel, Tagesstempel unter der Feldpostnummer 46805 mit der Verwendungszeit 1.10.1940 bis 21.5.1945 einer \u201eLuftwaffen-Nachschub-Kompanie 17\/III\u201d zugeordnet. Die Benummerung ...\/III l\u00e4sst vermuten, das es sich um eine Einheit aus dem Luftgau-Kommando III handelt. Dieses Kommando ging aus dem Luftgau-Kommando IV hervor und wurde im Februar 1944 westw\u00e4rts (wohin auch immer) verlegt. Pikanterweise ist der letzte Kommandeur (Genenalleutnant Walter Boenicke) bekannt, \u00fcber den Einsatzort gibt es keine verifizierbaren Daten.<\/p>\n          <p>Damit aber nicht genug: im National Archiv Washington gibt es unter der Record Group 242 als Microcopy (Mikrofiche) T-321 den Eintrag, dass diese Einheit in Stalingrad gefangen genommen wurde.<\/p>\n          <p>Wenn das stimmt, ist diese Einheit sp\u00e4ter neu aufgestellt worden, denn im M\u00e4rz 1943 war die Schlacht um Stalingrad zu Ende. Die ebenfalls in diesem Datensatz erw\u00e4hnte \u201eNachschub-Kolonnen-Abteilung der Luftwaffe 1\/III\u201c ist im Januar 1943 bei Stalingrad vernichtet worden, wird sp\u00e4ter nie wieder erw\u00e4hnt (liegt vielleicht auch im Umfang einer Kolonnen-Abteilung mit 4 Offizieren, 5 Unteroffizieren und 9 Mannschaften). Eine tiefer gehende Anfrage an National Archives and Records Administration blieb bislang ohne Antwort.<\/p>\n          <p>Laut dem Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (Band LP Seite 199), gibt es 1944 vermisste deutsche Soldaten der Nachschub-Kompanie 17\/III, mit Ortsangabe Krim \/ Sevastopol, also auch weit weg vom Ober-Olmer Wald.<\/p>\n          <hr>\n          <p>Die Flak Truppe, quo vadis?<\/p>\n          <p>Die Flakartillerie war schon immer ein \u201eWanderverein\u201d, die Abteilungen zogen ja immer mit ihren Truppenteilen mit. Da wundert es auch nicht, dass, da nach dem Vertrag von Versailles Deutschland keine Flak-Truppe aufstellen durfte, die Flakartillerie als Fahrabteilung getarnt (Reichswehrministerium) 1935 in der Luftwaffe etabliert wurde.<\/p>\n          <p>Wie schon erw\u00e4hnt, hat Wilhelm Kammerbauer seine milit\u00e4rische Laufbahn in der schweren Flak-Abteilung 132 begonnen. Dieser Verband wurde am 26. August 1939 in Leipzig auf- und der 1. Abteilung Flak-Regiment 13 unterstellt. Bis Juli 1942 agierte dieser Verband unter dem Namen \u201eReserve Flak Abteilung 132\u201c vor allem im Raum Berlin und wurde dann zur schweren Flak-Abteilung 132 (Ortsfest) umgewandelt.<\/p>\n          <p>Die Kriegsstammrollennummer (nicht zu verwechseln mit der Wehrstammrollennummer) -117 deutet daraufhin, dass er mit zu den ersten Soldaten dieses Verbandes geh\u00f6rte.<\/p>\n          <p>Im September 1944 wurde der Verband zur Westfront in Marsch gesetzt, das Ziel ist nicht definiert und im Dezember 1944 finden wir die schwere Flak-Abteilung 132 als 1. Abteilung Flakregiment 39 wieder, der Stationierungsort ist (noch) unbekannt.<\/p>\n          <p id=\"isPasted\">Es spricht einiges daf\u00fcr, dass dieser Verband zum Schutz des Flugplatzes Mainz-Finthen (eigentlich Fliegerhorst Schafheide Ober-Olm) eingesetzt wurde. Denn seit dem 9. Februar 1940 war der Stab Flakregiment 39 in Mainz stationiert. Der Stab Flakregiment 39 wurde auch unter dem Namen \u201eFlak-Regiment Mainz-Wiesbaden\u201d gef\u00fchrt, w\u00e4hrend die \u201eFlak-Gruppe Mainz\u201d durch das Flak-Regiment 189 gebildet wurde.<\/p>\n          <p>Alles noch klar?<\/p>\n          <p>Nebenbei war die 1. Abteilung Flakregiment 39 die bewegliche (mot) Abteilung und in Teilen dauernd an den verschiedenen Brennpunkten eingesetzt, so in Frankreich und auf den Kanalinseln, unter dem Flakf\u00fchrer Norditalien bei Anzio-Nettuno und dann 1944 im Raum Sienna und Anfang 1945 im Ruhrgebiet.<\/p>\n          <p>Danach findet man den Verband wieder in der Flak-Gruppe Mainz. Die Vermutung liegt nahe, dass die 1. Abteilung Flakregiment 39 zu mindestens in Teilen in den Ober-Olmer Wald verlegte.<\/p>\n          <p>Jetzt wird es chaotisch oder ist das inzwischen Normalzustand?<\/p>\n          <p>Die Reichsregierung hat Ende 1944 angeblich, nach Einsch\u00e4tzung vieler Historiker, kein Vertrauen mehr in die Jagdwaffe, stellt aber am 26. Januar 1945 das IX. Fliegerkorps (Jagd) durch Umbenennungen und aus der 9. Fliegerdivision neu auf, dem auch das Nachtjagdgeschwaders 4 (Mainz-Finthen) unterstellt wird.<\/p>\n          <p>Die I. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 6, gebildet am 1. August 1943 durch die Umbenennung der IV. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 4 und stationiert in Mainz-Finthen, wird dann ab M\u00e4rz 1944 fast im Wochentakt von Fliegerhorst zu Fliegerhorst verlegt, an Kampfauftr\u00e4ge ist gar nicht mehr zu denken.<\/p>\n          <p>Der Einsatz der I. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 6 erfolgt endg\u00fcltig ab September 1944 vom Fliegerhorst Gro\u00df-Sachsenheim aus, aber nur nur mit einem Teil. W\u00e4hrend der der dauernden Verlegungen erreicht die I. Gruppe am 18. Juni 1944 wieder Mainz-Finthen und einige Maschinen und Besatzungen verbleiben einfach im Ober-Olmer Wald, sind schon am 19. Juni auf dem Fliegerhorst Deelen nicht mehr dabei.<\/p>\n          <p>Der Schutz des Fliegerhorstes Schafheide Ober-Olm wird 3 Batterien des Flakregiments 39, Flak-Booten der Wasserschutzpolizei und einer Heeres Flugabwehrabteilung \u00fcbertragen.<\/p>\n          <p>W\u00e4hrend die Heeres Flugabwehrabteilung bereits am 2. Februar 1945 ihre Stellungen am Flugplatz Finthen aufgibt, verbleiben Teile des Flakregiments 39 noch am Standort und versuchen in Zusammenarbeit mit dem MG-Bataillon 66 die Stellung zu halten.<\/p>\n          <p>Im M\u00e4rz 1945 erfolgt dann ein Verlegebefehl und am 16. M\u00e4rz 1945 beginnt ein Nachkommando mit der Sprengung der letzten Bauten.<\/p>\n          <hr>\n          <p id=\"isPasted\">Jetzt wird es tragisch, denn w\u00e4hrend am 16. M\u00e4rz so gut wie alles \u00fcber den Rhein entkommen ist, f\u00e4llt Wilhelm Kammerbauer am 17. M\u00e4rz, wahrscheinlich als Mitglied des Nachkommandos.<\/p>\n          <p>Sein Tod - vollkommen sinnlos.<\/p>\n          <ul>\n            <li id=\"isPasted\">Wilhelm Kammerbauer wurde am 27. 7. 1903 in Bad T\u00f6lz geboren;<\/li>\n            <li id=\"isPasted\">Wilhelm Kammerbauer begann seine milit\u00e4rische Laufbahn in der schweren Flak-Abteilung 132;<\/li>\n            <li id=\"isPasted\">Wilhelm Kammerbauer fiel als Stabsgefreiter;<\/li>\n            <li id=\"isPasted\">Wilhelm Kammerbauer fiel im Ober-Olmer Wald;<\/li>\n            <li id=\"isPasted\">Wilhelm Kammerbauer wurde auf dem Draiser Friedhof bestattet.<\/li>\n          <\/ul>\n          <p id=\"isPasted\">Die Wahrscheinlichkeit ist gro\u00df, dass der Stabsgefreite Wilhelm Kammerbauer im M\u00e4rz 1945 noch Angeh\u00f6riger eines Flak-Verbandes war.<\/p>\n          <p>Was wir bislang wissen ist, eine Nachschub Kompanie 17\/III, oder auch Luftwaffen-Nachschub Kompanie 17\/III ist nie in der N\u00e4he des Ober-Olmer Waldes nachgewiesen worden.<\/p>\n          <p>Es kann eine Versetzung gegeben haben, aber das ist jeweils ein Verwaltungsakt, besonders wenn es sich um eine \u201eartfremde\u201d Versetzung handelte. Wenn bis 1945 etwas funktionierte, dann war es die Verwaltung. Die Personalverwaltung in der Wehrmacht fand an verschiedenen Stellen statt: bei den Wehrersatzdienststellen, bei den Ersatztruppenteilen, bei den Feldtruppenteilen und in den Personal\u00e4mtern der Oberkommandos. Die Kriegsstammrollenbl\u00e4tter der gefallenen, verstorbenen, vermissten, verwundeten und versetzten Soldaten wurden als Verwaltungsakt abgeschlossen und der zust\u00e4ndigen Wehrersatzdienststelle \u00fcbersandt. Heute liegen diese Unterlagen bei der Deutschen Dienststelle und dort ist nichts bekannt.<\/p>\n          <p>Nat\u00fcrlich gab es die M\u00f6glichkeit, dass ein Soldat einfach von einer Einheit einfach \u201eeingesammelt\u201d wurde, aber bei einem \u00fcber 40j\u00e4hrigen Stabsgefreiten sehr unwahrscheinlich, zumal wo sollte diese Einheit auf einmal hergekommen sein.<\/p>\n          <p>Im Zug des \u201eAusblutens\u201d der Wehrmacht ging man dazu \u00fcber, Soldaten aus fremden Bereichen einfach einzusammeln, der sogenannte \u201eHeldenklau\u201d. Hat es auch gegeben, aber das betraf aber in erster Linie Dienststellen, die sich zum Ende des Krieges in einer kaum zu \u00fcberschauender Vielzahl gebildet und meistens keine eigentliche Aufgabe mehr hatten. Sie besch\u00e4ftigten sich nur noch mit sich selbst und banden knapp werdendes Personal.<\/p>\n          <p>Das waren Panzereinheiten ohne Panzer, fliegende Gruppen ohne Flugzeuge, Versorgungseinheiten ohne Fahrzeuge und viele mehr. Es gab ganze St\u00e4be, die keine Truppe mehr aber daf\u00fcr luxuri\u00f6se Ausstattung ihrer Gefechtsst\u00e4nde hatten Diese meist r\u00fcckw\u00e4rtigen St\u00e4be und Dienststellen waren personell erheblich \u00fcberbesetzt und es zeichnete sich die Gefahr einer Entfremdung zwischen Front- und Etappentruppen ab.<\/p>\n          <p>Dem wurde dann durch Sonderbeauftragte f\u00fcr die \u00dcberpr\u00fcfung des zweckm\u00e4\u00dfigen Kriegseinsatzes mit Feldj\u00e4gerkommandos entgegengesteuert, die dann alles an die Front schickten.<\/p>\n          <p>Stichwort: \u201eUnruh-Kommision\u201d, benannt nach dem General Walter von Unruh, der mit einem Adjutanten und einem Ordonnanzoffizier, zwei Schreibern und f\u00fcnf Fahrern sich durch die St\u00e4be schlug und diese \u201eausk\u00e4mmte\u201d.<\/p>\n          <p>Wilhelm Kammerbauer war Stabsgefreiter. Der Stabsgefreite der Wehrmacht war ein Spezialist, beispielsweise Kraftfahrer gesch\u00fctzter Fahrzeuge, Bediener von Waffensystemen, Instandsetzer technischer Systeme (Funkger\u00e4te, optische und elektronische Aufkl\u00e4rungsmittel usw.) und noch so einiges mehr. Der Stabsgefreite musste nicht die Dienstgrade Gefreiter - Obergefreiter - Hauptgefreiter durchlaufen, wenn er die n\u00f6tige (auch zivilberufliche) Ausbildung und Qualifikation hatte, erhielt er diesen Dienstgrad. Und vor allem: kein verantwortlicher Truppenf\u00fchrer im Einsatz lie\u00df gut ausgebildete Soldaten gehen oder sich \u201eklauen\u201d, er hatte ja einen Auftrag zu erf\u00fcllen, irgenwie zu erf\u00fcllen.<\/p>\n          <p>Es sind noch viele Fragen offen, es kommen immer noch einige dazu, aber die Reservistenkameradschaft Finthen hat ein Versprechen gegeben und das wird sie halten.<\/p>\n          <hr>\n          <p>\n            <br>\n          <\/p>\n          <p>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/rk-finthen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/flak88.png\" width=\"310\" style=\"width: 310px;\" class=\"fr-dib fr-fic\">\n          <\/p>\n          <p id=\"isPasted\">\n            <span style=\"font-style: italic; font-size: 0.75rem;\">Krupp-Flak im Kaliber 8,8 Zentimeter. Foto aus Oorlogsmuseum Overloon (Hartmut Frerichs\u2628)<\/span>\n          <\/p>\n          <p>\n            <br>\n          <\/p>\n        <\/div>\n        <a href=\"https:\/\/rk-finthen.de\/index.php\/rk-finthen-2\/#carousel_4145\" class=\"u-active-none u-border-2 u-border-active-palette-2-dark-1 u-border-hover-palette-2-base u-border-no-left u-border-no-right u-border-no-top u-border-palette-1-base u-btn u-button-style u-hover-none u-none u-text-body-color u-text-hover-palette-1-base u-btn-1\">Zur\u00fcck<\/a>\n      <\/div>\n    <\/section>\n    \n    \n    \n    \n    \n  \n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Engagement Teil 1 Das Engagement f\u00fcr die Allgemeinheit ist ein unverzichtbares Element einer freien Gesellschaft Das ver\u00e4nderte Freizeitverhalten der Menschen bekommen letztendlich auch die Kommunen zu sp\u00fcren. So ist das klassische Engagement f\u00fcr die Gemeinschaft r\u00fcckl\u00e4ufig, die bewu\u00dfte Nicht-Beteiligung sehen viele als ihr soziales Gebilde an und beschr\u00e4nken sich auf spektakul\u00e4re Auftritte bei Anti-was &hellip; <a href=\"https:\/\/rk-finthen.de\/index.php\/unser-engagement-2\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &#8222;Unser Engagement&#8220;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-152","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rk-finthen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/152","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rk-finthen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/rk-finthen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rk-finthen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rk-finthen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=152"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/rk-finthen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/152\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":166,"href":"https:\/\/rk-finthen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/152\/revisions\/166"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rk-finthen.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=152"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}